Die Institute des Lactec wollen eine Erweiterung des Deutsch-Brasilianischen Projektes für den Automotive-Sektor

30.10.2015

Erfolgreicher Abschluss von Versammlungen mit Institutionen der Lehre und Forschung, Regierung und Industrie in Brasilien, auf der Suche nach neuen Teilhabern und Partnern von AWARE um dieses bis ins Jahr 2018 fortzusetzen.

Es finden Versammlungen mit Institutionen der Lehre und Forschung, Regierung und Industrie statt, auf der Suche nach neuen Teilhabern und Partnern von AWARE um dieses bis ins Jahr 2018 fortzusetzen.

Die Lactec Institute gehören zu den Institutionen, welche das Aware Projekt - Applied Network on Automotive Research and Education - mit Verlängerung ihres Vertrages auch weiterhin bis 2018 unterstützen. Die Initiative ist ein Netzwerk, geschaffen zur Unterstützung von Partnerschaften zwischen brasilianischen und deutschen Forschern im Fokus des Automobilsektors, einschließlich von Mobilität, Fahrzeugsicherheit und zur Verbesserung der Fahrzeugbatterien. Die erste Phase endet im Jahr 2016, und wurde vollständig von der deutschen Bundesregierung, mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung Forschung (BMBF) gefördert. Insgesamt, umfasste die Investition eine Summe von über 700.000 €. In der neuen Phase - von 2016 bis 2018 – rechnen die Universitäten der Bundesstaaten Paraná (UFPR) und Santa Catarina (UFSC) und die Deutschen Technische Hochschule Ingolstadt (THI), mit der Hilfe von Institutionen und Unternehmen bei der Suchen nach neuen Partnern und einer stärkeren Beteiligung Seitens der brasilianischen Industrie.

Eines der strategischen Treffen wurde, am Donnerstag (29.10.2015), mit dem Sekretär für Wissenschaft, Technologie und Hochschulen, João Carlos Gomes gehalten, um die Unterstützung aus dem Sekretariat und der Stiftung „Araucaria“ zu beantragen. Der Sekretär betonte die Notwendigkeit zur Förderung von technischen Forschungsaktivitäten der Universitäten in Partnerschaft mit Industrie und Unternehmen. "Die Politik der Landesregierung ist es, innovative Projekte zu fördern, welche neue technologische Lösungen, im Interesse der Forscher und des produzierenden Sektors bedienen“, fügte er hinzu. Anwesend waren die Koordinatorin des Projekts von der deutschen Universität THI, Anne-Sophie Lohmeier; der Koordinator des Projekts seitens der UFPR, Ewaldo L. M. Mehl und der Direktor der technischen Entwicklung der Lactec Instituten, Alessandro Zimmer.

Zu den wichtigsten Aktivitäten des Projekts zwischen 2013 und 2016 sind die Einführung des Doppelabschlusses der deutschen Hochschule Technische Hochschule Ingolstadt (THI), mit dem Master Studiengang International Automotive Engineering (IAE), zusammen mit der Universidade Federal do Paraná (UFPR), mit dem Kurs Maschinenbau. Ebenfalls Teil des Projekts sind Reisen und ein technischer Forschungsaustausch für Professoren und Studenten zwischen beiden Ländern, die Annahme von Stipendiaten zur Durchführung von Forschungsprojekten, des Abschlusses des Studiums, sowie der Empfangen von Praktikanten in der Automobilindustrie, bei Airbus, Audi und Volkswagen.

Laut Projektkoordinatorin Anne-Sophie Lohmeier können sich Industrie, Unternehmen und Bildungs- und Forschungseinrichtungen bei AWARE an bis zu drei Fronten zu beteiligen: Förderung der Forschung, Praktikumsstellen in der Forschung und Austausch von Praktikanten. "AWARE entwickelte sich sehr rasch innerhalb der nur kurzen Dauer von drei Jahren seit der Gründung und wir wollen nicht, sich das verliert", sagte Anne-Sophie. "Z.B in Deutschland, sind wir auf der Suche nach einer stärkere Beteiligung der Industrie an diesem Projekt zur Förderung eines intensiveren Verbindung dieser mit den Universitäten", sagte sie weiter.

Durch das Projekt empfingen die Lactec Institute bereits deutsche Praktikanten zur Durchführung technologischer Forschungsarbeiten und erhalten jährliche technische Besuche von Gruppen aus Studenten und Professoren. Für die Phase 2016-2018 wird eine mögliche Partnerschaft zwischen dem eigenen, praktischen Master-Abschluss in Technologieentwicklung mit den technischen Master-Abschlüssen, welche in Deutschland angeboten werden, erwägt.