Stipendien

Das AWARE Center bietet regelmäßig über verschiedene Förderprojekte Stipendien für Forschungs- und Studienaufenthalte an unseren Partnerhochschulen und lateinamerikanischen Forschungsinstituten an. Im Zuge eines Stipendiums können dabei Aufenthalte von verschiedener Dauer gefördert werden.

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In diesen Institutionen sind Stipendien grundsätzlich möglich:

Brasilien

Die 1912 gegründete Bundesuniversität UFPR zählt nicht nur zu den zehn besten brasilianischen Hochschulen, sie gilt auch als eine der größten, angesehensten und bedeutendsten Brasiliens. In den letzten acht Jahren verzeichnete sie in fast allen Bereichen (Gebäude und Einrichtungen, kulturelle, akademische und wissenschaftliche Produktion) ein Wachstum von mehr als 50 %.

Mit 134 Graduiertenstudiengängen, die ein hohes akademisches Niveau aufweisen und die sich mit aktuellen Themen befassen, 212 Postgraduiertenstudiengängen (Aufbau-, Master-, Promotionsstudiengänge), einer Hochschulgemeinschaft von 36.500 Studierenden und 6.300 Lehrpersonen inklusive Fachleuten und Angestellten in der Verwaltung sowie hunderten Forschungsprojekten belegen die Kennzahlen der UFPR eindeutig ihr starkes Engagement für die Entwicklung der Gesellschaft und eine hochwertige öffentliche Ausbildung. Auch im Bereich geistiges Eigentum sind die Zahlen beeindruckend: 413 hinterlegte Patente, sechs erteilte Patente, 18 registrierte Computerprogramme, 18 Marken und neun internationale Patentanträge. Ferner bestehen derzeit 15 Lizenzverträge und 35 Verträge über Miturheberschaft. Im Business-Inkubator befinden sich derzeit drei Existenzgründer, sieben weitere Unternehmen haben sich bereits weiterentwickelt und den Inkubator verlassen.

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Die 1960 gegründete Bundesuniversität Santa Catarina (UFSC) ist eine öffentliche Hochschule mit Sitz im Bundesstaat Santa Catarina im Süden Brasiliens. Ziel der UFSC ist die Förderung von Lehre, Forschung und Weiterbildung. Neben dem Hauptcampus in Florianópolis gibt es noch weitere in den folgenden vier Gemeinden: Araranguá, Curitibanos, Joinville und Blumenau. In den 80er Jahren fand eine Erweiterung der Postgraduierten- und Forschungsprogramme statt, was einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Technologiezentren in Santa Catarina darstellte. Parallel dazu wurden die auf die Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichteten Weiterbildungsprogramme ausgebaut.

Die Bundesuniversität UFSC ist in 15 Fach-/Lehrzentren gegliedert, die mit 118 Graduierten- und 131 Postgraduiertenstudiengängen ein breites Spektrum der beruflichen Bildung abdecken. Mit dieser Struktur bedienen wir gegenwärtig über 46.000 Studierende. Um der Nachfrage nachzukommen, b esteht der Lehrkörper aus 2.300 Bediensteten. In Verwaltung und Laboren sind weitere 3.200 M itarbeiter tätig.

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Deutschland

Im neuen Forschungs- und Testzentrum CARISSMA wird die THI zukünftig einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der mittel- und langfristigen Herausforderungen der Verkehrssicherheit leisten.  Es soll der „Vision Zero“ – dem Fernziel einer Reduktion auf null Verkehrstote – fächerübergreifend nachgegangen werden. Besonderes Augenmerk wird nicht nur auf den Schutz der Fahrzeuginsassen, sondern primär auch auf die körperliche Unversehrtheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer gelegt.

CARISSMA wird Testanlagen für Ersatzversuche in einem frühen Entwicklungsstadium sowie Anlagen für mechanische Komponententests, Einrichtungen für Fahr-, Verkehrs-, Fahrzeug- und Komponentensimulationen sowie ein Fahrdynamik- und Fahrzeugtestgelände beinhalten. Die Testanlagen erlauben den Wissenschaftlern, diese Systeme zu entwickeln und in einer frühen Phase die Machbarkeit neuer Systeme in Ersatzversuchen nachzuweisen.

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Um die Mobilität in der Zukunft sicherzustellen, werden Antriebssysteme und Energieverbraucher für Straßenfahrzeuge in Bezug auf Energieeffizienz und Kundennutzen optimiert. Bei der Entwicklung von Kraftfahrzeugen ist neben der Erhöhung des Fahrkomforts und der Fahrsicherheit die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und somit auch eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs eine wesentliche treibende Kraft. 

Im Institut werden Aufgabenstellungen im Bereich der automobilen Energietechnik bearbeitet. Zu diesem Zweck haben sich Professoren aus unterschiedlichen Gebieten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik zusammengeschlossen. Auf diese Weise werden die wesentlichen Arbeitsgebiete vom Gesamtfahrzeug über die Teilsysteme bis hin zu den einzelnen Komponenten abgedeckt. Das Institut ist damit in der Lage unterschiedliche Aufgaben im Bereich der klassischen Kraftfahrzeuge sowie der Hybrid- und Elektrofahrzeuge zu übernehmen.

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Angesichts von globalem Klimawandel und fortschreitender Ressourcenverknappung bildet die nachhaltige und sichere Energieversorgung eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die umweltfreundliche Bereitstellung von Energie als Wärme, Strom und Kraftstoff sowie deren effiziente Nutzung ist dabei mit zahlreichen technologischen Fragstellungen verbunden. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Institut für neue Energie-Systeme (InES) mit zukunftsweisenden Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien. Neben der praxisnahen Ausbildung für Studierende steht hierbei die Angewandte Forschung im Fokus der Aktivitäten. 

Besonderes Augenmerk wird am InES auf die Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt, sodass zum einen zahlreiche Forschungsvorhaben mit der Promotion oder dem Masterabschluss eines Projektmitarbeiters verbunden sind. Zum anderen werden Studierende aus allen Studiengängen der Technischen Hochschule Ingolstadt sowie von nationalen und internationalen Partnerhochschulen in die Forschungsprojekte aktiv einbezogen.

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Erfahrungsberichte

von AWARE Teilnehmern