Erstes Innovationsforum der THI in Automotive Engineering in Buenos Aires

Plenumsdiskussion mit Vertretern der THI. Quelle: UTN

THI-Delegation im Austausch mit dem Publikum. Quelle: UTN

Professor Zimmer präsentiert seine CARISSMA-Forschergruppe. Quelle: UTN

Professor Huber präsentiert CARISSMA. Quelle: UTN

Pünktlich zum Ende der DAAD-Förderung zum Aufbau einer strategischen Partnerschaft geht das AWARE-Netzwerk mit Brasilien in die strategische Erweiterung in weitere Länder Lateinamerikas: Die erste THI-Autumn School mit dem Schwerpunktthema Industrie 4.0 für die kolumbianische Hochschule EAFIT im September war ein erster Schritt. Das Innovationsforum in Automotive Engineering an der Universidad Technologica Nacional (UTN) in Buenos Aires war eine weitere Maßnahme zur regionalen Erweiterung des Automotive-Netzwerks.

Gefördert über Mittel der Bayerischen Forschungsallianz reisten sechs THI-Vertreter nach Buenos Aires, um gemeinsam mit der Fakultät für Automotive Engineering ein Forum mit und für forschungsaktive Professoren und Wissenschaftler der UTN und weiterer Hochschulen zu organisieren. Ziel war es, aktuelle Forschungsschwerpunkte im Bereich der Mobilitätstechnologien vorzustellen sowie gemeinsame Schnittpunkte zu identifizieren.

Die in enger Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie etablierte Fakultät der UTN am VW-Standort Pacheco hat den landesweit ersten Bachelor in Automotive Engineering etabliert und arbeitet mit Professoren, die gleichzeitig lehren, forschen und in der Automobilindustrie angestellt sind. Mit dem am Campus aufgebauten Ferdinand-Porsche-Institut verfügt sie über ausreichend Mittel, um an aktuellen Schlüsseltechnologien zu forschen, die eng mit den Bedarfen der Industrie abgestimmt werden. Ihre starke Anwendungsorientierung, Industrienähe und aktuellen Forschungsschwerpunkte sieht die THI-Delegation als ideale Charakteristika für eine Partnerschaft im AWARE-Netzwerk an.

Während des Forums und bei der anschließenden Diskussion stellten sich schnell gemeinsame Interessen im Bereich der Elektromobilität, Fahrzeugsicherheit sowie Verbundstoffe und neue Materialien heraus. Auch die am Standort angesiedelte Automobilindustrie äußerte ihr Interesse, insbesondere in den Schlüsseltechnologien Elektromobilität und Industrie 4.0 gemeinsam Kompetenzen aufzubauen und aktuelle technische Herausforderungen zu lösen.

Das bereits bestehende Abkommen zum Studierendenaustausch soll deshalb ab 2019 progressiv um weitere gemeinsame Arbeitspakete erweitert und nach Möglichkeit mit bestehenden Projekten im AWARE-Konsortium zusammengeführt werden.