Wirtschaftsstandort Brasilien

Brasilien ist der bedeutendste Wirtschaftspartner Deutschlands in Lateinamerika.

Brasilien gehört zu den sogenannten BRICS-Staaten und ist aus der Sicht Deutschlands das Land der Zukunft und das Tor zum lateinamerikanischen Markt. Hier werden die Weichen für die Mobilität der Zukunft in ganz Lateinamerika gestellt. Deutsche Firmen sind eng mit der brasilianischen Wirtschaft verknüpft; ihr Beitrag an der industriellen Produktion Brasiliens liegt bei rund 16 %. Das Potential für einen weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Kooperation zwischen beiden Ländern ist groß. Auch wenn die Wirtschaft in diesem Jahr mit ca. 2 % nur moderat wächst, dürften die wirtschaftlichen Entwicklungschancen langfristig positiv bleiben. Hierzu tragen der Rohstoffreichtum des Landes, der große Binnenmarkt und die hohen Investitionen in die Infrastruktur bei. Dementsprechend investieren europäische und deutsche Automobilhersteller verstärkt in ihre Standorte vor Ort: Der Volkswagen-Konzern verfügt über fünf Produktionsstätten, BMW baut derzeit ein Montagewerk für 200 Millionen Euro in Joinville, Santa Catarina, und Audi investiert derzeit in seinen Produktionsstandort Curitiba, Paraná. An beiden Standorten baut das AWARE-Netzwerk seine strategischen Beziehungen zu den Partneruniversitäten UFPR und UFSC aus, denn künftig werden nicht zuletzt Absolventen nachgefragt, die Landes- und Sprachkenntnisse des neuen Wirtschaftsriesen Brasilien mitbringen.

Studium und Praktikum in Brasilien

Wirtschaftsstandort Curitiba (Bundesstaat Paraná)

Curitiba - Wirtschaftsstandort in Paraná Curitiba liegt im Südosten Brasiliens, knapp 400 südlich von São Paulo und rund 110 Kilometer entfernt vom Atlantik. Dank seiner Wirtschaft, mit zahlreichen großen und kleinen Firmen (Volkswagen/Audi, Bosch, Siemens, Renault, etc.) geht es Curitiba, im Vergleich zu anderen brasilianischen Städten, sehr gut. Das Leben in Curitiba ist auch ansonsten sehr lohnenswert. Für die Einwohner, die "Curibitanos", gibt es jede Menge Parks und Grünflächen. Auch im Bildungsbereich hat Curitiba eine der ältesten und renommiertesten Bundesuniversitäten Brasiliens vorzuweisen:

Universidade Federal do Paraná (UFPR)

Wirtschaftsstandort Florianópolis (Bundesstaat Santa Catarina)

Geschäfts- und Unternehmerstadt

Santa Catarina ist eine Region, die für ihre Naturschönheiten, ihr historisches Erbe und den Unternehmergeist seiner Bevölkerung bekannt ist. Hier lebt man länger und besser als in anderen Bundesländern. Florianópolis (Kosename Floripa) ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Santa Catarina. Sein städtischer Entwicklungsindex HDI1 liegt bei 0,840. Er kann damit auch international als hoch eingestuft werden und liegt landesweit hinter dem Hauptstadtdistrikt auf dem zweiten Platz. Von den 33 städtischen Großräumen des Landes liegen die vier bezüglich ihres Entwicklungsindexes bestplatzierten in Santa Catarina: der Großraum Florianópolis, Joinville, Blumenau und Tubarão. Florianópolis gilt als die Landeshauptstadt mit der höchsten Lebensqualität und landesweit als die zum Leben viertbeste, jeweils nach UNO-Kriterien. Florianópolist ist auch die brasilianische Stadt, die in den letzten drei Jahrzehnten das größte wirtschaftliche Wachstum aufweist. Sein BIP wuchs pro Kopf um jährlich 6% und beträgt momentan an die 19.655 US-Dollar – über dem brasilianischen Durchschnitt. Es ist kein Zufall, dass die Zeitschrift Newsweek in ihrer europäischen Ausgabe vom 3. Juli 2006 die Hauptstadt Santa Catarinas Florianópolis zu den zehn wachstumsstärksten Städten des Planeten zählte. Die Lebenshaltungskosten sind niedriger als in anderen Bundesländern und das Bildungssystem ist sehr gut aufgestellt, u.a. mit der renommierten AWARE-Partneruniversität Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC).

Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC)

Gefördert

Im Rahmen des deutsch-brasilianischen Wissenschaftsprojekts Applied Network on Automotive Research and Education (AWARE) erhielt Ingolstadt als eine von zwei geförderten Hochschulen für angewandte Wissenschaften bundesweit den Zuschlag. Insgesamt hatten sich 117 Universitäten und Hochschulen beworben.

Die Netzwerker - DAAD fördert internationale Kooperationen